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Chronik des Schachclubs Türkheim/Bad Wörishofen


August 1946 Bereits nach Kriegsende im Jahre 1945 trafen sich regelmäßig einige Türkheimer und Heimatvertriebene im damaligen Cafe Lupp, um Schach zu spielen. Im August 1946 wurde dann der Verein offiziell mit dem Namen Schachclub Türkheim gegründet. Zum 1. Vorsitzenden wurde Karl Römer gewählt.
1957 Der Schachclub trat dem bayerischen Landessportverband bei und somit auch dem Bayerischen Schachbund. Gleichzeitig wurde der Schachclub Mitglied des Sportvereins Salamander Türkheim. Ab diesem Zeitpunkt nimm der Club mit einer Mannschaft an den mittelschwäbischen Verbandsmeisterschaften in der Bezirksliga teil. Zudem konnten zwei Jugendmannschaften gemeldet werden, nachdem der 1. Vorstand Karl Römer, beschäftigt als Lehrer an der Volksschule Türkheim, im Jahre 1956 Schach als Wahlfach dort unterrichtete.
1958 Herausragendes Ereignis in diesem Jahr war eine Simultanveranstaltung an 40 Brettern von Großmeister Kotov aus Russland. Daran schlossen sich in späteren Zeiträumen noch eine Simultanveranstaltung mit dem Großmeister und Weltmeister Tigran Petrosjan und ein Blindsimultanspiel mit Großmeister Wolk an.
1959 Türkheim spielt nun mit 2 Mannschaften in der Bezirksliga. Gleichzeitig nahm der Verein Kontakt zu Vereinen in Österreich und der Schweiz auf. Es folgten Vergleichskämpfe mit Murg/Ostschweiz und Heerbrugg.
1963 Nachdem sich der Bayr. Schachbund vom Bayerischen Landessportverband getrennt hatte, war der Schachclub Türkheim gezwungen, als Unterabteilung beim Sportverein Türkheim auszuscheiden und wieder eigenständig zu werden.
1974 Aus gesundheitlichen Gründen trat Karl Römer als Vorstand zurück. Neuer Vorstand wurde Oskar Jäger, der im gleichen Jahr zum 2. Vorstand des Schachverbandes Schwaben gewählt wurde. In dieser Saison steigt die 1. Mannschaft erstmals in die Schwabenliga II auf und wird auch dort auf anhieb Meister.
1975 Der Schachlub hat ein Hobbyturnier ausgeschrieben, zu dem sich erstaunlich viele Bad Wörishofer meldeten. Zahlreiche Hobbyspieler sind danach dem Verein beigetreten, so daß es nun möglich war 3 Seniorenmannschaften zu melden.
1978 Türkheim nimmt mit 4 Schachmannschaften und 2 Jugendmannschaften an den Verbandsmeisterschaften teil.
1983 Oscar Jäger tritt aus beruflichen Gründen zurück. Sein Nachfolger wird Pius Müller. Nachdem wegen Geschäftsaufgabe ein Verbleib im Vereinslokal Cafe Lupp nicht mehr möglich war, fand der Schachclub eine neue Unterkunft im Gasthof Rosenbräu in Türkheim.
1987 Pius Müller trat aus gesundheitlichen Gründen zurück und es wurde erneut Oskar Jäger zum Vorstand gewählt. Zu diesem Zeitpunkt spielte der Verein nur noch mit zwei Seniorenmannschaften auf mittelschwäbischer Ebene.
1989 Anläßlich der Generalversammlung am 17.01.1989 wurde die Umbenennung in Schachclub Türkheim/Bad Wörishofen beschlossen, nachdem nun sehr viele Bad Wörishofener mitspielten. Dies sollte sich für die Zukunft als sehr positiv erweisen.
1990 Durch einen glücklichen Zufall (Maximilian Ulrich und Johannes Epple, sowie Manuela Hahn und Felix und Kai Senner kamen zum Verein) gelang es wieder Jugendliche und Schüler zum Schach auszubilden. Ausbildungsleiter war zunächst Heinz Ziegler. Die Jugendgruppe wuchs sehr schnell auf 24 Jugendliche an. Zu Heinz Ziegler gesellte sich Werner Lux, der 1991 zum Jugendleiter gewählt wurde. Unter deren beider Führung erreichte die Jugendabteilung viele Erfolge. Neben mittelschwäbischen und schwäbischen Einzelmeistertiteln, errang Manuela Hahn die bayerische Vizemeisterschaft.
1991 Die erste Mannschaft schafft den Aufstieg in die Schwabenliga II.
1993 Die erste Mannschaft schafft den Aufstieg in die Schwabenliga I. Im darauffolgenden Jahr wurde das Team schwäbischer Mannschaftsmeister und stieg in die Regionalliga Süd/West auf. In den folgenden Jahren etablierte das Aushängeschild sich in der Spitzengruppe. Zu diesem Zeitpunkt nahmen vier Mannschaften am Spielbetrieb teil.
1995 Die Jugendabteilung organisierte erstmals ein Jugendtrainingslager in Punta Ala, 200 km nördlich von Rom. Bei diesem Zeltlager wurde neben dem Baden auch Schach trainiert. U.a. wurde ein Eröffnungsrepertoire für die 8 Teilnehmer erarbeitet. Die Spielstärke der Teilnehmer nahm im Anschluß an das Trainingslager deutlich zu. Die Jugendmannschaft mit Felix Senner, Christoph Müller, Ulrich Epple, Maximilian Epple, Christian Haug, Manuela Hahn, Vlad Irimia wurde schwäbscher Meister und kam bis ins Halbfinale auf bayerischer Ebene.
1996 Anläßlich des 50-jährigen Bestehens fand zum Jahreswechsel 1995/96 ein Meisterturnier statt. An Pfingsten fand ein 4-Länderturnier mit Mannschaften aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien in Türkheim statt. An einem internationalen Jugendturnier nahm vom 02.08.-08.08. auch die Schachschule der internationalen Meisterin Ligia Jicman aus Rumänien teil. Zum Abschluß des Jahres fand noch ein Vergleichskampf mit einer Mannschaft aus Vorarlberg im Kurhotel Förch statt.
1999 Eine Mannschaft bestehend aus 4 Jugendlichen und 4 Erwachsenen beendet den Marsch von der B-Klasse Mittelschwaben bis in die Schwabenliga II - Süd.
2001 Die 1. Mannschaft steigt in die Landesliga Süd auf. Gleichzeitig wird nach einigen Jahren Pause der mittelschwäische Mannschaftsblitztitel gewonnen. Helmut Specht wird nach hervorragendem Spiel Mittelschwäbischer Meister.
2003 Nach zwei Abstiegen in Folge spielt die erste Mannschaft in der Schwabenliga I. Mit 4 Mannschaften nimmt der Verein am Spielbetrieb teil. Die Jugendabteilung umfasst 14 Jugendliche. Die 1. Mannschaft wird im Blitzschach Schwäbischer Mannschaftsblitzmeister und schlägt sich auch auf bayerischer Ebene wacker.
2005 Der Schachclub feiert sein 60-jähriges Bestehen mit einer Veranstaltung am Samstag, den 26. November 2005. Im Schnellschach steigen die Türkheimer Denksportler in die Landesliga Süd auf.

 




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